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Elektrosmog ein unsichtbares Problem Niemand kann sich heute ein Leben ohne Elektrischen Strom vorstellen. Eine Entwicklung, welche vor ca. 100 Jahren begann, ist in unserer Zeit zu einem immer schneller expandierenden Wirtschaftsfaktor geworden. Bei der Nutzung der Elektrizität entstehen zwangsläufig elektrische und magnetische Wechselfelder. Bei der allgegenwärtigen Funktechnik (Mobiltelephonie, W-Lan, Schnurlostelefon, Nachrichtentechnik, Radar, usw.) dienen elektromagnetische Wellen als Übertragungsmedium.
Betrifft uns Elektrosmog? Die Auswirkungen auf den menschlichen Organismus waren und sind Gegenstand vieler internationaler Untersuchungen. In den letzten Jahren rückt immer mehr die Untersuchung der ursächlichen Auswirkung auf Zellebene in den Vordergrund. Nach jüngsten Forschungsergebnissen sind Einflüsse auf den menschlichen Hormonhaushalt, das Immunsystem und den Biorythmus festzustellen. Wahrgenommen werden diese Beeinträchtigungen von betroffenen Personen als verringerte Leistungsfähigkeit, Schlafstörungen, Schweißausbrüche, Unruhezustände, häufiges Kopfweh, Konzentrationsstörungen, Tinnitus, Allergien, Depressionen u.v.m.. Als unumstritten gelten zwar die Wirkungen, aber nicht die Grenzwerte für Elektrosmog. Die öffentliche Diskussion über Grenzwerte ist extrem kontrovers und erinnert an die viele Jahre lange Diskussion über die Schädlichkeit von Asbest oder der jahrzentelangen Verharmlosung der Radioaktivität.
Wie sieht die Praxis aus? Viele Menschen haben Respekt vor der Strahlung Ihres Computermonitors, sind aber oft nichtsahnend in ihrem Schlafbereich vielfach höheren Belastungen ausgesetzt. Nachttischlampen, Schnurlostelefone, Radiowecker, elektrische Geräte in Nebenräumen und die in den Wänden verlegten Elektroinstallation sind in vielen Fällen Ursache einer sehr hohen Belastung. Ein oder mehrere Mobilfunkmasten in der näheren Umgebung müssen nicht, können aber eine sehr hohe Belastung in der eigenen Wohnung bedeuten. Viele Menschen machen sich Sorgen weil sie meinen, dass man sich gegen Mobilfunkstrahlung nicht schützen kann.
Es gibt sinnvolle Grenzwerte! Von der Landessanitätsdirektion Salzburg und dem Berufsverband Deutscher Baubiologen werden Richtwerte für Schlafbereiche empfohlen. Diese baubiologischen Richtwerte sind Vorsorgewerte. Sie beziehen sich auf Schlafbereiche, das damit verbundene Langzeitrisiko und die empfindliche Regenerationszeit des Menschen. Sie sind die Folge tausendfacher, jahrelanger Erfahrung und orientieren sich am Erreichbaren. Für Arbeitsbereiche im Büro liefert die Schwedische Bildschirmnorm TCO99 und die Empfehlung des EU-Parlamentes STOA, international anerkannte Richtwerte.
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